Weltbewegende Nichtigkeiten


Zeit fliegt einfach zu schnell…
Samstag, 23. Mai 2009, 15:46
Gespeichert unter: Alltag als VIP, Gedanken

Noch nicht mal drei Monate sind es noch bis zur Hochzeit und bis dahin gibt es noch einiges zu tun. Gerade frage ich mich, ob man nicht doch einfach einen wedding planner engagieren sollte. Nein, so schlimm ist es auch nicht…

Aber ich sitze eigentlich schon seit Tagen über meinem Vortrag für nächsten Dienstag und irgendwie geht alles nur schneckelangsam vorwärts. Das Teil geht über Meetings und ich halte es mit einer Freundin. Darin befindet sich dann noch ein schönes Spiel, damit die Zuhörer auch was davon haben. Das Fach schimpft sich dann auch noch Kommunikationstraining, worauf es also ankommt, ist wohl schwer zu erraten…

Mit Flipchart, Markern, Powerpoint-Folien, Overheadfolien, diversen Zettelchen, Folienstiften und hoffentlich genug Köpfchen ausgerüstet geht es dann in die 75-minütige Veranstaltung. Bislang zweifle ich noch etwas an der perfekten Durchführung, aber bis Dienstag sind ja noch ein paar Stunden Zeit. Ich würde zwar gerne morgen noch einen Töpfermarkt besuchen und gleich geht es auf ein kleines Realschulklassentreffen… Montag habe ich keine Zeit… Und wenn jetzt nicht langsam mal alles nicht mehr so langsam vorwärts geht, dann sehe ich zum jetzigen Zeitpunkt noch eine reale Chance, alles in Ruhe zu schaffen ;)

Und im gesamten wir haben dann doch schon Ende Mai. Das bedeutet, dass ich mich in wohl zwei oder drei Wochen langsam wieder aus der Verkehr ziehen werde, um mich auf meine Prüfungen vorzubereiten. Was freut mich das. Leider haben genau dann die Leute am meisten Zeit, mit denen ich noch so einiges erledigen müsste. Wie dämlich. Und manches will ich dann doch nicht erst zwei Wochen vor der Hochzeit anpacken… Sonst werde ich ja bis dahin noch verrückt ;)
Naja, wird schon alles werden.



Geschmunzelt
Mittwoch, 22. April 2009, 12:46
Gespeichert unter: Alltag als VIP

Gerade kam ich auf einen Blogartikel, bei dem es um Ei im Wein (zum Aufhellen oder auch Klären) und die Deklaration darüber auf dem Etikett ging. Was mich dabei tatsächlich sehr schmunzeln ließ, dass es unter den wohl ein Dutzend Kommentaren einen meines Verlobten und einen meines Vaters gab. Dass sie beide zufälligerweise bei dem gleichen Artikel gelandet waren und ihre Meinung abgaben, ist eine Sache. Dass sie sich beide mit meinem Problem, dem Ei im Wein, beschäftigen, eine andere. Danke.



PC – entfernt vom Leben?
Samstag, 7. März 2009, 15:04
Gespeichert unter: Gedanken | Schlagworte: , , ,

Gestern habe ich meinen schon im letzten November erstellten Account bei Facebook näher betrachtet und mit Informationen gefüllt. Den ein oder anderen eingeladen, nicht viele. Mir ging der Elan schnell aus.
Allerdings hat diese Plattform etwas neues gegenüber denjenigen, wo ich bisher schon dabei bin. Man bekommt viel mehr mit, was der andere tut, wenn man sich denn bemerkbar macht auf seiner Seite. Und es ist sicher auch eine schöne Sache, mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Oder eine andere Art, Kontakte zu pflegen. Bei Facebook kommt mehr das Gefühl des Miteinander, zumindest wenn sich Freunde von einem selbst untereinander kennen. Das ist bei studiVZ oder lokalisten weniger der Fall. Ich bin dort auch registriert. Es gibt immer wieder Leute in meinem Leben, die mich zu so etwas drängen ;). Dummerweise kann man bei studiVZ zB seine Mailadresse nicht ändern (oder ich habe zumindest noch nichts gefunden) und so bekomme ich keine Mails mehr bei empfangenen Nachrichten. So oft bin ich nun nicht dort unterwegs, dass ich immer sofort alles mitbekomme. Was ich mich bei den Nachrichten immer frage ist, warum Leute nicht einfach eine Mail schreiben. So rufe ich Mails ab und schaue auf drei Internetplattformen nach neuen Nachrichten. Irgendwie absurd. Vor allem verliere ich dort immer schnell den Faden der Kommunikation. Das Feld zum schreiben ist klein und so bleibt es meistens bei kurzen Meldungen.

Nun bin ich keine Person, die wenig Zeit am PC verbringt, aber ich bin relativ wenig ständig eingeloggt, zumindest bei gewissen Seiten. icq und skype gibt es ja auch noch. So kann man ebenso erreicht werden. Außerdem besitze ich noch ein Handy und über Festnetz bin ich auch erreichbar. Interessant ist jedoch, dass ich mehr SMS bekomme als Anrufe und mehr icq-Gespräche als Mails. Briefe kommen sowieso sehr selten, auch wenn ich sie wohl am liebsten habe.

Nicht, dass ihr jetzt denkt, ich bin ein Gegner des PCs und von Internetplattformen. Sie haben auch einige positive Seiten. Im studiVZ habe ich beispielsweise schon viele alte Klassenkameraden gefunden und zu facebook hatte mich eigentlich eine einstige Brieffreundin aus Uruguay gebracht. Und ohne Mails… – also ich würde nicht gerne ohne sie sein wollen. Außerdem schreibt man sich im icq mal schneller ein paar Zeilen, als wenn man eine Mail füllen muss, wo man nicht recht weiß, von was man denn berichten soll. Bei icq-Gesprächen ergibt sich das so nach und nach.

Dennoch: Ist man wirklich zu wenig am anderen interessiert, wenn man die seit zwei Wochen bestehende Beziehungsstatusänderung noch nicht registriert hat (und sich deshalb bei der betreffenden Person auch nicht meldet)??? [Ich muss dazu gestehen, oh weh, dass ich eigentlich nie systematisch die Profile sämtlicher Freunde durchgehe, um nach Neuigkeiten Ausschau zu halten.] Und ist es wirklich so ein Drama, wenn ich mich nicht täglich stundenlang als angemeldet oder gerade online präsentiere? Manchmal höre ich auch den Satz, man habe schon länger nichts mehr von mir gehört und gesehen. Da war ich dann wahrscheinlich ein paar Tage lang mal wieder nicht im icq online. Diese Auszeiten gönne ich mir ab und an, wenn ich einfach keine Lust habe, immer präsent zu sein, auch wenn ich dann oftmals gegen ein Telefongespräch nichts einzuwenden hätte.

Ich freue mich über so manche Einrichtung des heutigen Lebens. Trotzdem muss ich aufpassen, dass ich mich noch persönlich mit Leuten treffe. Denn ein icq-Gespräch, mag es noch so tiefgehend sein, ist letztlich etwas anderes als ein Gespräch bei einer gemütlichen Tasse Tee. Das ist meine Erfahrung.



first day off
Donnerstag, 5. Februar 2009, 9:23
Gespeichert unter: Studium/Arbeit

Lang lang ist es her, das man hier etwas las. Aber allein wegen der “schönen Dinge im Leben”-Liste muss ich hier wieder mehr schreiben. Denn bald ist meine vor längerer Zeit mit Luise angefertigte Liste (wahrscheinlich ist es schon Jahre her) aufgebraucht, sodass ich mir neue Punkte überlegen muss, die im Leben einfach schön sind.

Heute allerdings bin ich absolut glücklich und froh. Zuerst scheint draußen die Sonne, die Berge sind zu sehen. Und ich sitze vormittags zu Hause an meinem PC. Nicht dass ich meinen PC so lieben würde, aber ich habe frei. Meinen ersten Tag der Semesterferien, wenn man vom Kolloquium absieht, das mich nächste Woche noch erwartet.

Das Praxissemester bei EADS/Premium AEROTEC in Haunstetten/Augsburg ist gestern zu Ende gegangen und darüber war ich höchst erfreut. Das frühe Aufstehen hatte etwas geschlaucht. Das dämlich ist nämlich, dass ich, selbst wenn ich zeitig ins Bett gehe, den Tag über müde bin, wenn ich zu früh aufstehe. Zumindest zu früh für meine innere Uhr. Zudem konnte ich abends oft nicht einschlafen, weil ich innerlich andere Zeiten besser finde…

Nun, ich will gar nicht meckern. War im großen und ganzen eine nette Zeit dort. Und abschließend habe ich ein schönes Zeugnis bekommen. Es hatte mich etwas überrascht, dass man mich so gut bewertete und derart viele Aufgaben aufgezählt hat.

Den heutigen Tag werde ich wohl erstmal mit Aufräumen beginnen. Es gibt viele Kleinigkeiten, die getan werden müssen, aber ich freue mich irgendwie drauf. Denn wenn alles erledigt ist, ist alles erledigt (schlau was ;) ).



weihnachtliche Entdeckung
Freitag, 19. Dezember 2008, 16:04
Gespeichert unter: Gedanken

Diese Woche habe ich tatsächlich eine Entdeckung gemacht. Ich benutze wie jeder normale Mensch in zivilisierter Umgebung Klopapier. Da stellte ich also fest, dass wir momentan welches haben, das mit in gold-gelber Farbe geprägten Rentieren (Rudolfs) und Sternen versehen ist. Soweit so gut. Hat Weihnachten also auch in der Hygieneartikelabteilung eines Supermarktes Einzug gehalten. Zwar etwas schrullig, aber das stört mich ja wenig. Also schmunzelte ich drüber.

Nun kommt es allerdings vor, dass ich dieses Klopapier auch mal als Taschentuchersatz gebrauche (bzw. müsste man hier nicht “verbrauchen” sagen?). Dabei stellte ich fest, dass es anders als normal riecht. Ich denke, es dürfte eine Mischung aus normalem Klopapiergeruch, Zimt und Nelken sein. Dass man Taschentücher derart parfümiert, leuchtet mir fast noch ein. Aber warum macht man das mit Klopapier???

Ich finde das verrückt! Eindeutig.



Gender
Montag, 17. November 2008, 19:43
Gespeichert unter: Gedanken

Das neue Geschlecht. Ich schrieb schon einmal darüber. Heute bin ich auf den Artikel “Europa im Gender-Wahn” in pro 5/08 gestoßen. Der Aufhänger des Artikels ist, dass das EU-Parlament beschlossen hat, geschlechterstereotypische Botschaften aus der Werbung und weiter auch aus Lehrbüchern, Spielzeug, Videos, Computerspielen und Internet zu verbannen.

Gender Mainstreaming bedeutet für mich persönlich, ich bin keine Frau, sondern wurde zu einer gemacht. Das fasziniert mich immernoch. Nicht wirklich ansprechend, aber es fasziniert.
Dass Frauen und Männer in Rollen gepresst werden, in die sie derart tief ggf. gar nicht einsteigen hätten wollen, das sehe ich schon auch. Denn aus der Denkweise der früher so strikten Rollenverteilung resultieren noch immer die geringen Zahlen von Frauen in Leitungsaufgaben, beispielsweise. Weil die Verteilung nicht verschwunden ist. Versteht mich nicht falsch, ich bin dagegen, dass Männer denken, Frauen sind zum Kochen und Kinderhüten da, für alles andere seien sie zu dumm. [An dieser Stelle frage ich mich, ob Kindererziehung eigentlich was für Dumme ist...] Und ich bin genauso dagegen, dass Frauen gering geachtet werden, weil sie sich für Hausfrau [Familymanagerin] und Familie entscheiden.
Aber wer bitte kann mir erklären, dass es besser ist, ein sächliches als ein männliches und weibliches Geschlecht zu haben?

Zurück zur Werbung. Durch sie soll niemand entwürdigt oder diskriminiert werden. Und dabei arbeitet doch gerade die Werbung mit Stereotypen von Mann und Frau. Fernsehspots, die ich richtig gut fand oder die mir im Gedächnis geblieben sind, behandeln genau den Unterschied zwischen Mann und Frau. Ich denke da gerade an die Werbung des kleinen Peugot Cabrios mit dem Glasdach an der Ampel, daneben ein Schulbus. Oder aber an den Spot von Senseo mit den schmutzigen Geschirrbergen in der Küche und dem Mann, der auch ohne Tasse zu seinem Kaffeegenuss kommt. Genau die findet man witzig. Über die schmunzelt man. Die bleiben einem im Gedächnis.

Aber gut, wir finden so etwas nur witzig, weil wir genauso in Schubladen denken. Schön. Das habe ich gebraucht. Jetzt bin ich schlauer oder weiß zumindest, dass ich mal wieder einfach nur primitiv bin. Stereotypisch sozialisiert und deswegen primitiv.

Was mir auch sofort einfiel waren Klassiker der Filmindustrie. Nehmen wir die Bond-Filme. Ich würde vorschlagen, wir stampfen ihn gleich ein. Zumindest hätte ich keine Lust, mir eine genderfreundliche Variante des Films anzusehen. Weil dann alles dahin ist, was diesen Film ausmacht. Meiner Meinung nach.

Mir würden jetzt noch eine Reihe weiterführender und sicher auch ein Stück weit überspitzter Fragen einfallen… beispielsweise Fühlen sich Männer diskrimiert, wenn Frauen Röcke und Kleider tragen? Trägt ein Sportwagen dann noch genauso die Attribute “sportlich” und “frei”, wenn Frauen dafür werben – als Fahrerin? Aber wie ist das eigentlich mit arm und reich?

Vielleicht male ich gerade zu sehr die Extreme, obwohl man sagen muss, man findet sie sogar in den Medien, Konzepte dieser Art sind keine Hirngespinste. Nur wird das Thema Gender normalerweise nur damit in Zusammenhang gebracht, dass Mann und Frau immer wieder gezeigt wird, welche Rolle – als Alleinverdiener oder am Herd – jeder einzelne von ihnen zu erfüllen hat und genau das nicht passieren darf. Jedoch muss ich sagen, dass insbesondere die jüngeren Generationen immer weniger an einer absoluten Rollenverteilung hängen.

Ich frage mich gerade, ob sich nicht vielleicht bald schon ein Mann schlecht fühlt, weil er gerne Karriere machen möchte. Weil er nicht so auf die Hausfrauenrolle Lust hat. Dürfen sich in ein paar Jahren oder Jahrzehnten Frauen alles rausnehmen und Männer sind dann die neuen “Frauen”? Oder werden wir wirklich alle nebeneinander herleben und jeder darf alles tun und lassen? Wie sieht es dann mit der Sicherheit in einer Gesellschaft aus? Verliert nicht jemand, der eben kein Mann und auch keine Frau mehr ist, sondern auf ein XY oder XX reduziert wird, seine doch meiner Meinung nach zumindest biologisch vorgegebene Identität? Seine Orientierung und seinen Platz in der Gesellschaft?

Abschließend noch eine Frage, die mich wirklich bewegt: Bekommt o.b. dann eigentlich Werbeverbot?



Endlich wieder laufen
Dienstag, 21. Oktober 2008, 21:22
Gespeichert unter: Alltag als VIP

Ich mag immernoch kein Kaffee, aber ich wollte mal endlich wieder raus und mich bewegen. Also war ich heute laufen. Bin etwas erstaunt, wie gut es lief. Zwar natürlich nicht so toll wie das letzte Mal, was auch etwa 6 Wochen her ist…, aber doch ziemlich passabel. Ich habe mir gedacht, langsam müsste ich doch das ganze Kranksein genügend überwunden haben, um mich dem Wetter aussetzen zu können – auch wenn mir der Kaffee wie gesagt noch immer nicht wieder schmeckt. Aber ich bleibe zuversichtlich.